Vital Trainerin Monika Monika's Rückenschule

 

Vital Trainerin Monika Ihr Erfolg ist mein Anliegen

Die Zeiten in denen Rückenschulen und Rückengruppen das ausschließlich gerade und aufrechte Sitzen postulierten und Alltagsbewegungen entweder als „richtig“ oder als „falsch“ galten sind vorbei.
Damals wurde ein Zusammenhang von Belastung und Schmerz vermittelt, wie zum Beispiel „Wer sich falsch bückt, bekommt Rückenschmerzen!“
Heute weiß man – das war ein grundsätzlicher Fehler.
Hier die wichtigsten Neuerungen in Form von Botschaften die ich in Rückengruppen oder –kursen vermittle:
  Rückenschmerzen sind normal und meistens harmlos:
Sie treffen fast jeden Erwachsenen irgendwann in seinem Leben. In der Regel steckt keine ernsthafte oder gefährliche Krankheit dahinter.
  Der optimale Rat bei Rückenschmerzen lautet deshalb: Bleib aktiv und beweg dich!
Nur, wenn zusätzlich zu den Rückenbeschwerden andere Symptome, wie zum Beispiel deutlicher Gewichtsverlust, Fieber, starkes Schwitzen in der Nacht, nachts heftige Schmerzen, Gefühlsstörungen in Armen oder Beinen, hinzukommen, sollte man unbedingt eine weiterführende und differenzierte Diagnostik zur Abklärung der Ursache nahelegen. Aber: In nur 5 von 100 Fällen sind Rückenschmerzen mit einer gravierenden Krankheit verbunden.
  Falsches Sitzen gibt es nicht!
Inzwischen gilt es als bewiesen, dass Sitzen nicht verantwortlich ist für Rückenschmerzen, selbst langes Sitzen nicht.
Problematisch ist es, lange und bewegungslos in derselben Position zu sitzen. Dabei werden wichtige Muskeln überfordert, sie verspannen und das kann dann weh tun. Deshalb ist dynamisches Sitzen angesagt: Mal gerade, mal rund, mal anlehnen, mal abstützen – eben immer in Bewegung bleiben, auch beim Sitzen! Und natürlich zwischendurch so oft wie möglich aufstehen.

  Keine Angst vor falschen Bewegungen!
Noch vor einiger Zeit hieß es: Immer gerade sitzen! Nur mit geradem Rücken bücken, sonst schadet das den Bandscheiben und man provoziert einen Bandscheibenvorfall! Heute weiß man: Auch, wenn man sich mal mit rundem Rücken bückt oder zuhause krumm im Sessel herum lümmelt, schadet das der Wirbelsäule nicht. Auch die Bandscheiben werden dadurch nicht ruiniert. Durch Bücken mit rundem Rücken springt weder eine Bandscheibe raus, noch verstärkt sich deren Abnutzung. Wirbelsäule und Bandscheiben sind stark und gut belastbar. Heute weiß man, dass es schädlich ist, immer daran zu denken, bestimmte Bewegungen zu vermeiden oder nur auf eine ganz bestimmte Weise ausführen zu dürfen. Es muss zu Bewegung motiviert werden.

Zeichnung Frau turnt   Deshalb gilt: Es gibt keine „falsche“ Bewegung.

  Bewegung ist gut, so oft, so variantenreich und so vielfältig wie möglich.

  Rückenschmerzen können aktiv selbst beeinflusst werden!

Entscheidend für den Umgang mit Rückenschmerzen ist die Überzeugung, dass man sie selbst beeinflussen kann. Wenn man mit sich selbst, seinem Leben, seinen sozialen Beziehungen und seiner Arbeit zufrieden ist, wirken sich Rückenschmerzen weniger beeinträchtigend aus.

  Bei akuten Rückenschmerzen hilft in der Regel – Bewegen, bewegen, bewegen! Wenn man sich bei Rückenschmerzen zu lange schont, nehmen die Beschwerden eher zu. Der Körper baut Muskeln und Knochenmasse ab, man wird schwächer, steifer und weniger belastbar.

  Training ist besser als Schonung.

  Entscheidend für eine rasche Genesung gilt die Regel: So viel Schonung wie nötig und so wenig wie möglich! Sind die Schmerzen sehr stark, muss man vielleicht für kurze Zeit einige Aktivitäten verändern oder reduzieren.

  Jedes Training, das die körperliche Belastbarkeit insgesamt steigert, beugt Rückenschmerzen vor!
Rückenschmerzen treten oft auf, wenn die körperliche und psychische Belastbarkeit geringer ist als die Belastung, der wir ausgesetzt sind. Deshalb gilt es, durch regelmäßige Bewegung die körperliche Belastbarkeit zu erhalten und zu steigern. Besonders wichtig ist ein Training zur Kräftigung der Rumpfmuskeln.

  Die Wirbelsäule muss in alle Richtungen bewegt werden!
Jede Bewegung, aber auch die Aufrichtung des Körpers’ wird gesteuert durch das Zusammenspiel von Sinneswahrnehmung, Nerven und Muskeln.
Ein solches Training (z.B. Sensomotorisches Training) wirkt sich auf die Haltungs- und Bewegungssicherheit sowie auf die Körperstatik und Stabilität aus.

 

 

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